Oper Graz

Zweitgrößtes Opernhaus Österreichs mit seinem "Lichtschwert".

Die Grazer Oper wurde nach Plänen vom berühmten Architektenduo Helmer und Fellner 1899 erbaut wurde. Hier treffen Tradition und Moderne eindrucksvoll aufeinander: Einen spannenden Kontrast bildet die Stahlskulptur „Lichtschwert“ von Hartmut Skerbisch, die als Symbol für Offenheit und Toleranz vor der Oper steht.

Die Oper selbst, einst Stadttheater, ist nun prunkvolle Bühne für atemberaubende Inszenierungen in Graz, die von Musiktheater bis Ballett reichen und sie ist Teil der Europastraße Historische Theater.

Übrigens: Für jene, die einen Blick hinter die Kulissen des Grazer Opernhauses werfen möchten, werden regelmäßig Führungen angeboten.

Die Oper Graz mit lebendigem Umfeld und einem Radfahrer auf der Straße. | © Graz Tourismus - Harry Schiffer

Wissenswertes

Die Oper Graz liegt an der Haltestelle „Kaiser-Josef-Platz I Opernhaus“, erreichbar mit den Straßenbahnlinien 1 und 7 und den Autobuslinien 30, 31 und 39. Reisebusse dürfen ganztägig in der Franz-Graf-Allee und am Burgring parken, abends am Opernring. Für die BOE Parkgarage am Opernring (Einfahrt in der Hamerlinggasse, mit direktem Zugang zum Opernhaus) erhalten Sie als Opernbesucher vergünstigte Parktickets. Details zur Anfahrt entnehmen Sie der Website der Oper Graz.

Den Spielplan der Grazer Oper finden Sie auf der Website der Oper Graz. Informationen über den Spielplan sowie Karten für alle Veranstaltungen erhalten Sie außerdem im Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz.

Wer einmal ganz intensiv Theaterluft schnuppern möchte, für den bietet die Oper Graz regelmäßig Führungen durch dieses prachtvolle Musiktheater an. Auf dem Programm der rund einstündigen Tour stehen viele Bereiche, die Gästen bei einem Vorstellungsbesuch verborgen bleiben. Erleben Sie die Oper Graz aus verschiedenen Blickwinkeln und erfahren Sie interessante geschichtliche und wissenswerte Fakten rund um den Opernbetrieb. Anmeldung notwendig!

Ja, die Oper Graz bietet regelmäßig Führungen an. Dabei erhalten Besucherinnen und Besucher spannende Einblicke in das prachtvolle Opernhaus, werfen einen Blick hinter die Kulissen und erfahren Wissenswertes über die Architektur, Geschichte und den Theaterbetrieb. Anmeldung notwendig!

Die Oper Graz wurde nach den Plänen der Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer erbaut und 1899 eröffnet. Mit ihrer prunkvollen historistischen Architektur, den reich verzierten Innenräumen und der eindrucksvollen Fassade zählt sie zu den schönsten Theaterbauten Österreichs und ist ein architektonisches Juwel im UNESCO-Weltkulturerbe Graz.

Ein Besuch der Oper Graz verbindet Musik, Architektur und Geschichte auf besondere Weise. Ob Oper, Ballett oder Musical – das vielfältige Programm macht die Oper zu einem kulturellen Höhepunkt jeder Graz-Reise. Auch das prachtvolle Gebäude selbst zählt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ist ein beliebtes Fotomotiv.

Für eine Führung durch die Oper sollten Sie je nach Angebot etwa eine Stunde einplanen. Der Besuch einer Vorstellung dauert – abhängig von der Produktion – meist zwischen zwei und vier Stunden inklusive Pausen. Wer das Opernhaus nur von außen besichtigen möchte, kann den Besuch gut in einen Spaziergang durch die Grazer Altstadt integrieren.

Ja, die Oper Graz ist barrierefrei zugänglich und möchte allen Besucherinnen und Besuchern ein angenehmes Kulturerlebnis ermöglichen. Das Opernhaus ist über einen Seiteneingang stufenlos erreichbar. Im Großen Haus stehen Rollstuhlplätze zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher mit Behinderung sowie eine im Ausweis eingetragene Begleitperson erhalten eine Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis. In der Operngarage befinden sich außerdem barrierefreie Parkplätze mit direktem Zugang zum Opernhaus.

Detaillierte Informationen zur Barrierefreiheit finden Sie auch im PDF „Infos zur Barrierefreiheit: Oper Graz“ von Graz Tourismus.

Bühnen Graz Gourmet“ verbindet einen Theater- oder Opernbesuch mit einem mehrgängigen Gourmet-Menü in einem ausgewählten Partnerrestaurant der GenussHauptstadt Österreichs. Das Angebot gilt für Vorstellungen der Bühnen Graz – darunter das Schauspielhaus Graz, die Oper Graz, das Next Liberty, das Orpheum, der Dom im Berg und die Schloßbergbühne Kasematten. Mit der Bühnen Graz Gourmet Karte genießen Sie vor der Vorstellung ein exklusives Menü in einem teilnehmenden Restaurant und verbinden auf besondere Weise Kultur und Kulinarik. Eine Tischreservierung ist erforderlich, und die Gourmet Karte ist nur in Kombination mit einer Eintrittskarte für eine Vorstellung am selben Tag gültig. Jetzt informieren!

Details

Das heutige Opernhaus hieß einst Stadttheater und diente ursprünglich nicht nur der Musik. So wurde es am 16. September 1899 mit Schillers Schauspiel "Wilhelm Tell" eröffnet.

Auf Wunsch des Gemeinderates von Graz gestaltete das für seine Theaterbauten berühmte Wiener Architektenbüro Fellner und Helmer das Gebäude im Stile des Barockbaumeisters Johann Bernhard Fischer von Erlach (der war zwar in Graz geboren, hat hier aber kein einziges Bauwerk errichtet).

Ein Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg bedingte den Abriss des ursprünglichen Säulenvorbaus und damit eine starke Vereinfachung der Fassade. Im Inneren blieben der repräsentative Treppenaufgang und der mit Logen, reichem, teils in Gold gefasstem Stuck und barockisierenden Deckengemälden ausgestattete Zuschauerraum unversehrt erhalten. Mitte der achtziger Jahre erfolgte eine sehr sensible Erweiterung des Opernhauses durch Gunther Wawrik. Eine gläserne Brücke verbindet nun den Bühnenraum mit dem neu errichteten Kulissendepot.

Nicht nur die 1.200 Besucher, die im Zuschauerraum Platz finden, sind von den Aufführungen angetan. Von den großen Musikern, die bisher an der Grazer Oper wirkten, erlangten vor allem der Komponist Robert Stolz (bereits mit 20 Jahren Theaterkapellmeister) und der Dirigent Karl Böhm besondere Berühmtheit. Beide wurden auch in Graz geboren.

Dass Graz seinen besonderen Reiz aus dem Wechselspiel von Alt und Neu gewinnt, beweist das "Lichtschwert" neben der Oper. Es entstand im Rahmen des Festivals "steirischer herbst" im Jahr 1992. Anlässlich der 500-Jahr-Feiern zur Entdeckung Amerikas wurde im Opernhaus Roman Haubenstock-Ramatis Oper "Amerika" aufgeführt. Der Grazer Künstler Hartmut Skerbisch ließ sich vom Libretto, das auf einem Text von Franz Kafka beruht, zu dieser "Freiheitsstatue" mit Schwert und Weltkugel inspirieren. Die 54 m Höhe entsprechen dem Vorbild in New York.

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