Graz: City of Design

Wo UNESCO-Welterbe auf zeitgenössische Architektur trifft - jetzt Architektur und Design in Graz entdecken!

Graz ist seit 2011 UNESCO City of Design – entdecken Sie eine Stadt, in der historische Baukunst und innovative Architektur auf einzigartige Weise zusammenfinden.

Graz zählt zu den spannendsten Architektur- und Designdestinationen Europas. Die steirische Landeshauptstadt verbindet eine der am besten erhaltenen historischen Altstädte Mitteleuropas mit international beachteter Gegenwartsarchitektur. Während die Grazer Altstadt seit 1999 und Schloss Eggenberg seit 2010 zum UNESCO-Welterbe gehören, ist Graz seit 2011 auch UNESCO City of Design.

Diese außergewöhnliche Kombination macht Graz einzigartig: Renaissancehöfe, mittelalterliche Gassen und barocke Fassaden treffen auf visionäre Architektur von internationalen Architektinnen und Architekten wie Zaha Hadid, Peter Cook, Colin Fournier oder Nieto Sobejano. Ob Kunsthaus Graz, Murinsel, MUMUTH oder innovative Stadtquartiere – in Graz wird die Verbindung von Alt und Neu täglich gelebt.

Das Kunsthaus Graz mit einem Kirchturm im Hintergrund. | © Graz Tourismus - Harry Schiffer

Warum Graz für Architektur- und Designinteressierte besonders ist?

Eine Stadt zwischen Tradition, Innovation und kreativer Zukunft.

Wer moderne Architektur in Graz entdecken möchte, erlebt eine Stadt voller Kontraste – und genau darin liegt ihre Stärke.

Graz ist eine der wenigen Städte Europas, die gleichzeitig:

  • UNESCO-Welterbestadt ist
  • UNESCO City of Design ist
  • eine international anerkannte Architekturszene besitzt
  • bedeutende Universitäten und Forschungseinrichtungen beherbergt
  • zahlreiche Bauwerke renommierter internationaler Architektinnen und Architekten vereint


Besonders bemerkenswert ist das harmonische Nebeneinander historischer und zeitgenössischer Architektur.
Zwischen mittelalterlichen Gassen und Renaissancehöfen entstehen moderne Bauwerke, die bewusst den Dialog mit ihrer Umgebung suchen.

Seit dem Kulturhauptstadtjahr 2003 entwickelte sich Graz zudem zu einem international wahrgenommenen Zentrum für Architektur, Design und kreative Stadtentwicklung. Das Kunsthaus Graz und die Murinsel wurden zu Symbolen dieser Entwicklung und prägen bis heute das Bild der Stadt.

Welche Architektur-Highlights sollte man in Graz sehen?

Moderne Ikonen, visionäre Projekte und spannende Geheimtipps.

Als UNESCO City of Design vereint Graz einige der bemerkenswertesten Architekturprojekte Österreichs. Vom Kunsthaus Graz über die Murinsel bis zu visionären Wohn- und Kulturbauten zeigt sich die Stadt als lebendiges Schaufenster zeitgenössischer Architektur.

Blick auf das Kunsthaus Graz und den Grazer Uhrturm. | © Graz Tourismus - Harry Schiffer

Kunsthaus Graz

Architekten: Peter Cook & Colin Fournier, 2003 (Südtiroler Platz 2)

Das Kunsthaus Graz zählt zu den bekanntesten Beispielen zeitgenössischer Architektur in Österreich. Seine biomorphe Form brachte ihm internationale Spitznamen wie „Friendly Alien“ ein. Besonders markant sind:

  • die blaue Acrylglasfassade - die „Bubble“ besteht aus mehr als tausend unterschiedlich gebogenen Acrylplatten
  • die charakteristischen „Nozzles“ auf dem Dach
  • die Aussichtsplattform „Needle“
  • die Integration des historischen Eisernen Hauses von 1848
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Die Murinsel in Graz leuchtet farbenfroh über der Mur. | © Graz Tourismus - Harry Schiffer

Murinsel

Architekt/Künstler: Vito Acconci, 2003 (Kaiser-Franz-Josef-Kai)

Die Murinsel entstand im Kulturhauptstadtjahr 2003 als temporäre Installation und blieb aufgrund ihrer Beliebtheit dauerhaft bestehen. Die schwimmende Konstruktion verbindet beide Murufer und vereint Café, Veranstaltungsraum und Aussichtsplattform. Dem Hochwasser hält die Murinsel tapfer stand, weil ihre Brücken beweglich gelagert sind und die Schwimmkörper durch einen Pfahl in ihrer Lage fixiert wurden.

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ARGOS by Zaha Hadid Architects - eine innovative Unterkunft mit versetzten Fenstern in Graz. | © WEGRAZ - Gerald Liebminger

Boarding House Argos

Architektin: Zaha Hadid, 2019 (Burggasse 15)

Mit seiner skulpturalen Fassade und den charakteristischen Fensteröffnungen zählt das Boarding House Argos zu den spektakulärsten Gebäuden der Grazer Innenstadt. Das Projekt basiert auf einem Entwurf der weltbekannten Architektin Zaha Hadid. Für Liebhaber parametrischer Architektur sind die Apartments des Boarding House seit 2019 ein Ort für sagenhafte Träume.

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Blick auf den Innenbereich des Joanneumsviertels in Graz. | © Universalmuseum Joanneum - N. Lackner

Universalmuseum Joanneum - Besucherzentrum

Architekten: Nieto Sobejano + eep architekten, 2011 (Neutorgasse)

Unter dem historischen Joanneumsviertel entstand ein modernes Besucherzentrum. Charakteristisch sind die markanten gläsernen Lichtkegel, die Tageslicht in die unterirdischen Bereiche leiten.

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Moderne Architektur des MUMUTH in Graz unter blauem Himmel. | © Graz Tourismus - Harry Schiffer

MUMUTH

Architekt: UNStudio, 2008 (Lichtenfelsgasse 14)

Das Haus für Musik und Musiktheater der Kunstuniversität Graz gilt als eines der innovativsten Universitätsgebäude Europas. Seine Hülle, ein monochromes Netz aus Metallgewebe, das Innere – wow! Das lichtdurchflutete Hauptfoyer vor dem großen Saal im Obergeschoß wird dominiert vom sogenannten „Twist“, einem kompliziert geformten, massiven Kern aus Beton, der beide Hauptebenen durchdringt. Er hält die sternförmig angeordneten Deckenträger, die sich anschmiegende Treppe und: makes you dizzy!

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Das Messezentrum in Graz bei Nacht, ein wichtiger Veranstaltungsort für Kongresse. | © MCG - Werner Krug

Stadthalle Graz

Architekt: Klaus Kada, 2002 (Messeplatz 1)

Die Grazer Stadthalle bildet gemeinsam mit dem Messegelände einen wichtigen Veranstaltungsstandort und ist ein Beispiel für zeitgenössische Großarchitektur. Das Dach der 6.500 m2 großen Halle ragt 46 m über dem Vorplatz aus und wird getragen von nicht mehr als vier mächtigen Stahlbetonstützen. Seine Träger sind höher als ein Geschoß, seine Fläche entspricht der Größe von 15 Grundstücken für Einfamilienhäuser. Elf Drehtore, jedes 18 Meter hoch, öffnen die gesamte Hallenbreite in den Messepark.

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Blick nach oben auf den Glasaufzug im Schlossberg in Graz mit Lichtstrahlen. | © Angelo Kaunat

Schlossberglift & Dom im Berg

Architekt: Reiner Schmid, 1999 bzw. 2000

Für Connaisseure zählt der Schlossbergplatz zu den schönsten Plätzen der Stadt. Er ist auch Tor für ein weitverzweigtes Labyrinth an Luftschutzstollen. Zwei von ihnen wurden im Jahr 2000 zum „Dom im Berg“ ausgebaut, einer archaisch anmutenden, schalldichten Halle für Events aller Art. Für die schnellste Aufstiegshilfe im Inneren des Berges, den gläsernen Lift, mussten 5000 Kubikmeter Fels aus dem Berg gesprengt werden. Tipp: Richten Sie beim rasanten Aufstieg Ihren Blick nach oben!

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Elegantes und modernes Geschäft von Kastner & Öhler in Graz, mit mehreren Etagen und stilvollem Design. | © Lupi Spuma

KAUFHAUS KASTNER & ÖHLER

Architekten: Szyszkowitz-Kowalski, Nieto Sobejano │ Umbauten und Erweiterungen: laufend seit den 1990er-Jahren, Dachlandschaft seit 2010 (Sackstraße 7-13)

Das Traditionskaufhaus Kastner & Öhler zählt zu den spannendsten Beispielen für die Verbindung von historischer und zeitgenössischer Architektur in Graz. Über Jahrzehnte hinweg wurde das Gebäudeensemble rund um das Stammhaus behutsam erweitert und modernisiert. Dabei entstanden filigrane Stahl-Glas-Brücken, lichtdurchflutete Innenhöfe und moderne Glasdächer, die unterschiedliche Gebäudeteile miteinander verbinden und ein architektonisch beeindruckendes Gesamterlebnis schaffen. Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Erweiterung durch die spanischen Architekten Nieto Sobejano, die eine markante Dachlandschaft entwarfen. Ein Highlight für Besucher ist die frei zugängliche Dachterrasse, die einen der schönsten Ausblicke über die Grazer Altstadt und den Schlossberg bietet

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Universitätsbibliothek | © Harry Schiffer

UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK der KFU

Architekten: Wilhelm von Rezori, 1895 │ Atelier Thomas Pucher, 2019 (Universitätsplatz 3a)

Die modernisierte Universitätsbibliothek der Universität Graz verbindet historische Architektur mit zeitgemäßen Lern- und Arbeitswelten. Bei der Neugestaltung wurde ein Anbau aus den 1960er-Jahren entfernt, wodurch die historische Fassade aus dem Jahr 1885 wieder sichtbar wurde und ein neuer Platz am Campus entstand. Besonders beeindruckend sind die markante Auskragung des Neubaus, das lichtdurchflutete Foyer aus Glas sowie der denkmalgeschützte Lesesaal mit seiner historischen Innenausstattung. Das Zusammenspiel von Alt und Neu macht die Bibliothek zu einem spannenden Beispiel zeitgenössischer Architektur in Graz.

Universitätsbibliothek Graz
Moderne Treppe mit künstlerischem Deckendesign im Hauptbahnhof Graz. | © Graz Tourismus - Harry Schiffer

HAUPTBAHNHOF

Christoph Zechner, Martin Zechner, 2003 (Europaplatz 2-10)

Der Grazer Hauptbahnhof verbindet Architektur der 1950er-Jahre mit moderner Gestaltung. Besonders auffällig ist die historische Bahnhofshalle mit der großflächigen Kunstinstallation von Peter Kogler, die ursprünglich für das Kulturhauptstadtjahr 2003 geschaffen wurde und bis heute das Erscheinungsbild des Bahnhofs prägt. Auch die Bahnsteige und der Bahnhofsvorplatz wurden umfassend modernisiert.

Architektur abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten

Für alle, die Graz tiefer entdecken möchten.

Auch jenseits von Kunsthaus und Murinsel bietet Graz zahlreiche architektonische Entdeckungen. Diese Projekte zeigen die Vielfalt zeitgenössischer Architektur in Graz – von sensiblen Altstadteingriffen bis zu neuen Stadtquartieren.

Forum Stadtpark | © Paul Ott

FORUM STADTPARK

Werner Hollomey, 1960 │ Peter Zinganel, Ernst Giselbrecht, 2000 (Stadtpark 1)

Das Forum Stadtpark zählt zu den wichtigsten Orten der Grazer Kunst- und Kulturszene. Um zusätzliche Arbeitsräume zu schaffen, wurde das Gebäude um ein modernes Obergeschoß erweitert. Der markante weiße Aufbau mit Stahlträgern und Lamellen setzt einen zeitgenössischen Akzent und macht das Forum schon von Weitem erkennbar.

Helmut List Halle | © Graz Tourismus_Harry Schiffer

Science Tower

Markus Pernthaler, 2017 (Waagner-Biro-Straße 100)

Der 2017 eröffnete Science Tower prägt mit seiner auffälligen Form die Skyline der Smart City Graz und steht für innovative Stadtentwicklung im Westen der Stadt. Als sichtbares Symbol eines zukunftsorientierten Stadtquartiers verbindet der Turm Architektur, Technologie und Nachhaltigkeit und bietet einen spannenden Einblick in die Entwicklung neuer urbaner Lebensräume.

Futuristische Architektur in Graz mit Säule im Vordergrund. | © Paul Ott

Wohnbau Rondo

Markus Pernthaler, 2008 (Marienplatz 1)

Das RONDO ist ein markanter Wohn- und Geschäftskomplex mit einer geschwungenen Fassade und großzügigen Grünflächen. Wo einst die Grazer Marienmühle stand, entstanden moderne Wohnungen, Büros und Ateliers. Große Glasflächen, weitläufige Balkone und die Lage am Mühlgang schaffen eine besondere Verbindung von urbanem Leben und hoher Aufenthaltsqualität.

Die Eggenberge | © Paul Ott

DIE EGGENBERGE

Pentaplan, 2016 (Alte Poststraße 122)

Die Eggenberge interpretieren die klassische Grazer Blockrandbebauung neu. Großzügige Terrassen, eine abwechslungsreiche Dachlandschaft und ein begrünter Innenhof schaffen moderne Wohnräume mit hoher Lebensqualität. Das Projekt zeigt, wie traditionelle Stadtarchitektur zeitgemäß weiterentwickelt werden kann.

Bürogebäude Nikolaiplatz | © Andreas Buchberger

BÜROGEBÄUDE NIKOLAIPLATZ

Atelier Thomas Pucher, Bramberger Architects, 2010 (Nikolaiplatz 5)

Das Bürogebäude am Nikolaiplatz überzeugt durch seine moderne Architektur und klare Formensprache. Der markante Stahlbau wurde auf einer bestehenden Tiefgarage errichtet und setzt mit seiner skulpturalen Gestaltung einen zeitgemäßen Akzent im Stadtbild.

Graz auf eigene Faust entdecken

Mit dem Architekturfolder zu den spannendsten Bauwerken der Stadt.

Wer Graz individuell erkunden möchte, findet im Architekturfolder inspirierende Routenvorschläge zu den bedeutendsten Beispielen zeitgenössischer Architektur. Die Touren führen durch verschiedene Stadtteile und verbinden bekannte Wahrzeichen mit spannenden Geheimtipps abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten.

Zur Auswahl stehen Rundgänge durch die historische Innenstadt sowie Touren durch die Bezirke Lend und Gries, Eggenberg, Reininghaus, St. Leonhard und Geidorf sowie Jakomini und St. Peter. Zu jedem Architektur-Highlight liefert der Folder Hintergrundinformationen zu den Gebäuden, ihren Architektinnen oder Architekten und ihrer Bedeutung für die Stadtentwicklung.

Viele der Stationen sind bequem zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. So können Sie Graz in Ihrem eigenen Tempo entdecken und selbst erleben, warum die Stadt als UNESCO City of Design und Zentrum zeitgenössischer Architektur international Aufmerksamkeit genießt.

Architekturfolder downloaden (.pdf)
Showroom | © mapbagrag

Tipp: Kreativtouren durch die City of Design

Jetzt Stadtführung für Architekturinteressierte buchen!

Einmal im Monat bieten spezielle Touren die Möglichkeit, die kreative Seite von Graz kennenzulernen. Gemeinsam mit den GrazGuides erhalten Sie spannende Einblicke in ausgewählte Handwerks- und Kreativbetriebe. Dabei öffnen sich Türen zu Werkstätten, Ateliers und Geschäften, die man sonst oft nicht zu Gesicht bekommt. Durch das wechselnde Programm gibt es immer wieder Neues zu entdecken – von traditionellem Handwerk über innovative Produktentwicklung bis hin zu kreativen Konzepten. Wer Graz auf eigene Faust erkunden möchte, findet auf kreatives-graz.at zahlreiche Kreativbetriebe, die während ihrer Öffnungszeiten besucht werden können.

Handwerksführungen - Ein Blick hinter die Kulissen I Jetzt entdecken!

Architektur erleben und Graz genießen

So wird eine Architekturtour durch Graz zu einem genussvollen Stadterlebnis.

Architektur prägt in Graz nicht nur das Stadtbild, sondern auch viele besondere Genussorte. Ob auf einer Dachterrasse, in einem Designhotel oder in einem architektonischen Wahrzeichen – hier verbinden sich Baukultur und Gastfreundschaft auf einzigartige Weise.

Blick auf das Restaurant aiola upstairs mit Terrasse in Graz. | © aiola

Café Aiola Upstairs am Schlossberg

Architekten: Siegfried Frank, Michael Rieper, 2003 (Schlossberg 2)

Hier wurde ein Ort von großer urbaner Qualität geschaffen. Leicht und transparent wird mit wenigen Elementen ein Raum aufgespannt. Ein flaches Dach auf schlanken Stahlstützen, raumhohe Glasfronten, die auf Knopfdruck lautlos im Boden verschwinden und Innen und Außen vereinen. 

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Moderne Café-Atmosphäre auf der Murinsel mit elegantem Design. | © Harry Schiffer

Café in der Murinsel

Architekt: Vito Acconci, 2003 (Kaiser-Franz-Josef-Kai/Lendkai)

Das Café in der Murinsel lädt dazu ein, eines der bekanntesten Architektur-Highlights von Graz aus nächster Nähe zu erleben. Im Inneren der von Vito Acconci entworfenen Stahlkonstruktion genießen Sie Kaffee und Erfrischungen in außergewöhnlicher Atmosphäre – umgeben von einem Bauwerk, das seit 2003 die Verbindung von Architektur, Design und urbanem Leben symbolisiert.

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Zwei Personen gehen am Café Promenade in Graz vorbei. | © 5komma5sinne - Rene Strasser Fotografie

Café Promenade

Architekten: F. X. Aichinger, 1836 I Atelier Thomas Pucher, 2015, u.a. (Erzherzog-Johann-Allee 1)

Gebaut als Burgwachhaus wurde das klassizistische Gebäude schon 1870 zum Kaffeehaus umgebaut und etablierte sich nach einigen Faceliftings zum beliebten Café mit schattigem Gastgarten direkt am Stadtpark.

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Restaurant Schlossberg I Graz | © Schlossberg

Restaurant Schlossberg

Letzter Umbau: Andexer & Moosbrugger, Erich Prödl, 2007 (Am Schlossberg 7)

Die klare und moderne Architektur des Restaurant Schlossberg schafft sowohl Plätze mit Panoramablick als auch gemütliche Rückzugsorte. Ein besonderes Highlight ist die Skybar mit ihrem beeindruckenden Rundblick über Graz.

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Menschen genießen die Sonne auf einer modernen Dachterrasse in Graz.

Tagescafé Freiblick

Sackstraße 7-13, im 6. Stock von Kastner & Öhler

Wer Architektur und Genuss verbinden möchte, sollte das Tagescafé Freiblick besuchen. Auf der Dachterrasse des architektonisch spannenden Gebäudeensembles von Kastner & Öhler genießen Sie nicht nur Speisen und Getränke, sondern auch einen außergewöhnlichen Blick auf das Zusammenspiel von historischer Altstadt und zeitgenössischer Architektur in Graz.

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Blick auf Graz mit Hotel KAI 36 und Pool im Vordergrund. | © KAI 36

Kai 36. Hotel & Café Bar

Lam Architektur, 2020 (Kaiser-Franz-Josef-Kai 36)

Das Hotel Kai 36 verbindet historische Bausubstanz mit moderner Architektur. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 16. Jahrhundert wurde behutsam umgestaltet und um moderne Elemente ergänzt. Besonders auffällig sind die kupferverkleideten Dachaufbauten und Terrassen am Hang des Schlossbergs, die dem Ensemble einen zeitgemäßen Charakter verleihen. Auch das Café im Erdgeschoß verbindet Geschichte mit urbanem Flair.

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Übernachten mit Designanspruch

Hotels für Architekturinteressierte in Graz

Wer Graz als UNESCO City of Design erkundet, kann das Architektur-Erlebnis bis in die Unterkunft verlängern. Mehrere Hotels, die auch im Architekturfolder vorgestellt werden, verbinden historische Bausubstanz mit zeitgenössischem Design oder setzen selbst architektonische Akzente.

Für Architekturinteressierte bieten diese Häuser nicht nur einen komfortablen Aufenthalt, sondern auch die Möglichkeit, die Verbindung von Design, Stadtentwicklung und Gastlichkeit unmittelbar zu erleben. So wird bereits die Übernachtung Teil Ihrer Entdeckungsreise durch die Architekturstadt Graz.

1 Tag Architektur in Graz – der perfekte Rundgang

Die wichtigsten Architektur Highlights an einem Tag erleben

Wenn Sie Graz an nur einem Tag kennenlernen möchten, können Sie viele der bedeutendsten Architektur Highlights bequem zu Fuß entdecken.

  • Vormittag – UNESCO-Welterbe und moderne Akzente: Starten Sie am Hauptplatz im Herzen der Grazer Altstadt. Von hier aus erreichen Sie zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten sowie spannende Beispiele moderner Architektur. Besuchen Sie zunächst den Schlossberg. Über den Schlossbergplatz gelangen Sie mit dem Schlossberglift direkt zum Wahrzeichen der Stadt. Auf dem Schlossberg erleben Sie die Verbindung von historischer Festungsanlage, moderner Architektur und beeindruckenden Ausblicken auf die Stadt.
    Auf dem Weg zurück durch die Altstadt zeigen Projekte wie das Boarding House Argos von Zaha Hadid oder das Joanneumsviertel eindrucksvoll, wie moderne Architektur sensibel in das historische Stadtbild integriert werden kann.

  • Mittag – Kunsthaus und Murinsel: Nach einem Spaziergang über die Mur erreichen Sie das Kunsthaus Graz. Das ikonische Gebäude zählt zu den bekanntesten Beispielen zeitgenössischer Architektur in Österreich und prägt seit dem Kulturhauptstadtjahr 2003 das Stadtbild. Direkt daneben befindet sich die Murinsel. Das von Vito Acconci entworfene Bauwerk verbindet beide Murufer und lädt mit seinem Café zu einer entspannten Pause mitten in einem architektonischen Wahrzeichen ein.
  • Nachmittag – Kreative Stadtviertel und Architektur abseits der Klassiker: Am Nachmittag lohnt sich ein Rundgang durch die Bezirke Lend und Gries. Rund um den Lendplatz zeigt sich, wie sich ehemalige Arbeiter- und Handwerksviertel zu kreativen Stadtquartieren entwickelt haben. Hier treffen innovative Wohnbauten, Designhotels und moderne Stadtentwicklung auf eine lebendige Kulturszene.
    Wer tiefer in die Architekturstadt Graz eintauchen möchte, kann mit der Straßenbahn weiter zur Smart City Graz oder in das Reininghaus-Areal fahren. Beide Quartiere stehen exemplarisch für die Zukunft der Stadtentwicklung und zeigen, wie Graz neue urbane Räume gestaltet.
  • Abend – Architektur mit Ausblick und Genuss: Den perfekten Abschluss bildet eine Einkehr in einem der architektonisch besonderen Gastronomiebetriebe der Stadt. Ob über den Dächern der Altstadt im Restaurant Schlossberg oder im aiola upstairs, im Tagescafé Freiblick im Kaufhaus Kastner & Öhler, im Kunsthauscafé im Grazer Kunsthaus oder in einem Designhotel – hier verbinden sich Architektur, Genuss und Grazer Lebensgefühl auf einzigartige Weise.

    So erleben Sie an nur einem Tag die ganze Bandbreite der UNESCO City of Design Graz: von historischen Wahrzeichen über internationale Architekturikonen bis hin zu innovativen Stadtquartieren. Weitere Restaurant-Empfehlungen finden Sie in unserem Online-Gastro-Guide.

Graz City of Design

Alle Fakten auf einen Blick

  • UNESCO City of Design seit: 2011 
    Graz ist seit 2011 Mitglied des UNESCO Creative Cities Network als UNESCO City of Design.
  • UNESCO-Welterbe seit: 1999
    Die Grazer Altstadt gehört seit 1999 zum UNESCO-Welterbe.
  • Kulturhauptstadt Europas: 2003
    Graz war im Jahr 2003 Europäische Kulturhauptstadt.
  • Bekanntestes Architektur-Highlight: Kunsthaus Graz
    Das Kunsthaus Graz wurde 2003 eröffnet und von Peter Cook und Colin Fournier entworfen. Aufgrund seiner ungewöhnlichen Form wird das Kunsthaus Graz oft „Friendly Alien“ genannt. Die „Needle“ des Kunsthauses ist eine verglaste Aussichtsplattform mit Blick über die Altstadt.
  • Bekannte Architekt:innen: Zaha Hadid, Peter Cook, Colin Fournier, Nieto Sobejano
    Vom Kunsthaus Graz von Peter Cook und Colin Fournier über das Joanneumsviertel von Nieto Sobejano bis zum Boarding House Argos von Zaha Hadid – Graz vereint einige der bekanntesten Namen der zeitgenössischen Architektur.
  • Architektur-Routen: 7 offizielle Touren
    Die offiziellen Architektur-Routen führen durch Innenstadt, Lend, Gries, Eggenberg, Reininghaus, St. Leonhard, Geidorf, Jakomini und St. Peter. Download: Architekturfolder (.pdf) inkl. 7 Touren-Vorschläge
  • Beste Reisezeit für Architekturfans: ganzjährig
    Ob Frühlingsspaziergang durch die Altstadt, Sommerabend an der Murinsel oder winterlicher Blick vom Schlossberg – Graz bietet das ganze Jahr über spannende Einblicke in Architektur, Design und Stadtentwicklung.

FAQs Architektur & City of Design

Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Architektur, Design und die UNESCO City of Design Graz.

Erfahren Sie mehr über die architektonischen Highlights der Stadt, die Auszeichnung als UNESCO City of Design und die Besonderheiten, die Graz zu einem einzigartigen Reiseziel für Architektur- und Designinteressierte machen.

Ja. Die Grazer Altstadt gehört seit 1999 zum UNESCO-Welterbe. 2010 wurde Schloss Eggenberg in die Welterbestätte integriert.

Graz ist seit 2011 Mitglied des UNESCO Creative Cities Network. Die Auszeichnung würdigt die Bedeutung von Design, Kreativwirtschaft, Architektur und Innovation für die Stadtentwicklung. 

Graz versucht die Themen Design, Kunst und Kultur in allen Lebensbereichen sicht- und spürbar zu machen, das Bewusstsein dafür zu schärfen und den Nutzen für die Gesellschaft aufzuzeigen. Mit dem Titel ergeben sich neben der Förderung der Kreativwirtschaftsszene noch zahlreiche weitere Vorteile für die Stadt und ihre Menschen. City of Design ist eine gelebte Haltung und zugleich ein Auftrag, die urbane Kultur nachhaltig zu beleben, Lebensräume bewusst zu gestalten und dabei globale Prozesse zu berücksichtigen.

Graz versteht Kreativität als Teil des täglichen Lebens. Design, Kunst und Kultur prägen nicht nur Museen, Galerien oder einzelne Veranstaltungen, sondern sind in vielen Bereichen des städtischen Lebens sichtbar – von Architektur und Stadtentwicklung bis hin zu Bildung, Wirtschaft und öffentlichem Raum.

Als UNESCO City of Design fördert Graz kreative Ideen, innovative Projekte und den Austausch zwischen Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft. Ziel ist es, Lebensräume bewusst zu gestalten, die Lebensqualität zu erhöhen und neue Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen zu finden. So ist die Auszeichnung nicht nur ein Titel, sondern Ausdruck einer Haltung, die Kreativität als wichtigen Motor für die Zukunft der Stadt versteht.

Zu den wichtigsten Architektur-Highlights in Graz zählen das Kunsthaus Graz, die Murinsel, das Boarding House Argos von Zaha Hadid, das Joanneumsviertel, der Schlossberglift sowie der Dom im Berg. Auch das Kaufhaus Kastner & Öhler mit seiner markanten Dachlandschaft und Aussichtsterrasse zeigt eindrucksvoll das Zusammenspiel von historischer und zeitgenössischer Architektur.

Wer Graz umfassender entdecken möchte, findet im Architekturfolder mehrere Routenvorschläge durch die Innenstadt sowie die Bezirke Lend, Gries, Eggenberg, Reininghaus, St. Leonhard, Geidorf, Jakomini und St. Peter. Die Touren führen zu bekannten Wahrzeichen ebenso wie zu spannenden Architektur-Geheimtipps und bieten Hintergrundinformationen zu den Gebäuden und ihren Architekt.

Ja. Viele Architektur-Routen können individuell zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln absolviert werden. Der Architekturfolder ist dafür der perfekt Begleiter - er beschreibt mehrere thematische Routen durch Graz und verbindet bedeutende Bauwerke mit Hintergrundinformationen zu Architektur und Stadtentwicklung. Laden Sie unseren Architekturfolder hier herunter oder holen Sie sich ein gedrucktes Exemplar in der Tourismusinformation Region Graz in der Herrengasse 16.

Stadtführungen zum Thema Architektur finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Es ist nichts Passendes für Sie dabei? Unser Team in der Tourismusinformation Region Graz in der Herrengasse 16 berät Sie gerne: T +43/316/8075-0, info@graztourismus.at 

In der UNESCO City of Design Graz finden zahlreiche Design-Veranstaltungen, Ausstellungen, Führungen und Festivals statt. Werfen Sie doch einen Blick in unseren Veranstaltungskalender.

Als ältestes urkundlich nachweisbares Gebäude von Graz gilt der Reinerhof am Schlossbergplatz. Er wurde erstmals im Jahr 1164 urkundlich erwähnt und zählt damit zu den ältesten erhaltenen Bauwerken der Stadt. Der Reinerhof liegt am Fuße des Schlossbergs und ist ein bedeutendes Zeugnis der frühen Grazer Stadtgeschichte.

Für Connaisseure zählt der Schlossbergplatz zu den schönsten Plätzen der Stadt. Wesentlichstes Attribut seiner Harmonie ist die Einrahmung mit Baudenkmälern. Dazu zählt neben dem Reinerhof, auch die Treppe auf den Schlossberg, die während des Ersten Weltkriegs von Kriegsgefangenen errichtet wurde. Die Wegeführung und Einfügung am Fels macht sie zu einem Meisterwerk an Landschaftsarchitektur, entworfen – man beachte – von einem Beamten der Stadt. Der Schlossbergplatz ist auch Tor für ein weitverzweigtes Labyrinth an Luftschutzstollen. Zwei
von ihnen wurden im Jahr 2000 zum „Dom im Berg“ ausgebaut, einer archaisch anmutenden, schalldichten Halle für Events aller Art. Eine Vielzahl an Anziehungspunkten, gastronomischen wie kulturellen, machen den Schlossberg zum „Must“. Für die schnellste Aufstiegshilfe, den gläsernen Lift mussten übrigens 5000 Kubikmeter Fels aus dem Berg gesprengt werden. Ein Blick nach oben beim rasanten Aufstieg lohnt sich!

Das traditionsreiche Festival Designmonat Graz fand von 2009 bis 2025 jährlich im Mai statt. Nach der Ausgabe 2025 (unter dem Motto „The New Real“) wurde das Festival als eigenständige, vierwöchige Veranstaltungsreihe in der bisherigen Form jedoch offiziell eingestellt.

Wo Alt und Neu aufeinandertreffen

Beeindruckende Einblicke in eine Stadt, die UNESCO-Welterbe und zeitgenössische Architektur auf einzigartige Weise verbindet.