Ausgangslage

Herrengasse

Das Pilotprojekt GrazLog

  • Eine verparkte Innenstadt, zahlreiche Lkws unterschiedlichster Größe mit geringen Liefermengen - diese gewohnte Form der Güteranlieferung in Städten sorgt für Staus auf den Straßen, eine erhebliche Schadstoff- und Lärmbelastung, einen hohen Energieverbrauch und nicht zuletzt für gesteigerte Transportkosten.
  • Gütertransporte versorgen den urbanen Raum mit den notwendigen Waren. Je nach Gütergruppe steigt der Online-Handel um bis zu 20 % pro Jahr und damit auch die Nachfrage nach Kurier-, Express- und Paket- (KEP) Lieferungen. Diese Entwicklung erhöht den Bedarf nach speziellen Lösungen für Paket-Logistik, insbesondere in städtischen Ballungsräumen. Die Nachhaltigkeit in der Zustellung kann dabei durch Kooperations-, Koordinations- und Sharing-Modelle verbessert werden. Aktuell erfolgt die Zustellung von Paketen in den Städten weitestgehend unkoordiniert, d.h. jeder KEP Dienstleister bildet die gesamte Logistikkette bis zur Lieferadresse ab. Dabei wurden parallele Strukturen aufgebaut, die hohes Potential zur effizienteren Nutzung vorhandener Ressourcen aufweisen.
  • In der Grazer Innenstadt, vor allem im Bereich der Fußgängerzone, ist der Zustellverkehr zu Zeiten der Ladetätigkeit so dicht, dass Verkehrsbehinderungen und Parkplatzmangel für die Zustellfahrzeuge herrscht. So belastet der Lieferverkehr durch Lärm- und Luftschadstoff-Emissionen die Lebensqualität im Stadtzentrum in einem unnötig hohen Ausmaß. Aufgrund der Beckenlage der Stadt sammeln sich die Luftschadstoffe an und führen zu häufigen Überschreitungen von Immissions-Grenzwerten (Graz als „Feinstaub-Hauptstadt“ Österreichs).

 

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