Kesselfallklamm

Kesselfallklamm
Karte öffnen
Kesselfallklamm
Kesselfallstraße 13
8102 Semriach

Die Kesselfallklamm in Semriach entdecken
Wild und romantisch ist das Umland von Graz. Zu den hier versteckten Naturschönheiten zählen enge Klammen und Schluchten, durch die sich rauschende Bäche ihren Weg bahnen. Die hübsche Kesselfallklamm ist sozusagen die kleine Schwester der mächtigen Bärenschützklamm. Die romantische Schlucht lässt sich über gut gesicherte Steiganlagen auch mit Kindern bequem durchwandern. Der an ihrem nördlichen Ende gelegene Luftkurort Semriach ist ebenfalls ein wunderbares Stück Steiermark.

Interessantes über die Kesselfallklamm:
Seit 1904 kann man dem Rötschbach von Augraben aus auf seinem spektakulärsten Abschnitt, dem Kesselfall, folgen. Der Kesselfallrundweg (R3) beginnt beim Sandwirt im Augraben. Ein „sprechender" Wegweiser - er zeigt einen Mann, der in einen Kessel fällt - gibt die Richtung an. Über mehrere Wasserfälle, über Stromschnellen und durch Becken tobt und gurgelt das quellfrische Wasser. Der längste Wasserfall stürzt über mehrere Stufen und Kessel immerhin 38 Meter in die Tiefe. Mehr als 50 Leitern und Brücken mit insgesamt etwa 1800 Sprossen ermöglichen es, das Naturschauspiel hautnah zu erleben. Wo der Rötschbach am oberen Ende der Klamm noch ruhig plätschert, zweigt der Rundweg nach rechts ab. Steil bergan gelangt man zunächst zu einer sehr eigenwilligen riesigen Felsformation, dem sogenannten Steintor, bevor der Rundweg an einer Höhle vorbei wieder abwärts führt und nach insgesamt rund 2,7 Kilometern, 200 Höhenmetern und 1,5 Stunden Gehzeit im Tal beim Sandwirt endet.
Man kann aber auch vom Ausgang der Klamm weiter nach Semriach wandern. Dieser malerische Markt liegt eingebettet zwischen Schöckl, Tanneben und Hochlantsch und ist für seine ausgezeichnete Luftqualität bekannt. Zahlreiche Wandermöglichkeiten eröffnen sich von hier. Eine besondere Attraktion ist die Lurgrotte, die größte wasserführende Tropfsteinhöhle Österreichs. Die schmucken Häuser entlang des langgezogenen Straßenplatzes zeugen von einem gewissen Reichtum des Marktes Semriach, in dem bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts Silber abgebaut wurde. Die zauberhafte spätgotische Pfarrkirche ist wie die Grazer Domkirche dem heiligen Ägydius geweiht und ahmt das Grazer Vorbild auch architektonisch nach. Zwei römische Inschriftensteine an der Südwand und ein kleines Lapidarium im untersten Geschoß des Kirchturms beweisen, dass bereits die Römer das Gebiet von Semriach zu schätzen wussten.
Übrigens:
Auch Islandpferde fühlen sich in Semriach wohl. Rund 90 leben auf dem Islandpferdehof des Welt- und Europameisters Piet Hoyos. 

Mehr... Weniger...

Bildergalerie