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Idee und Umsetzung

 

I. Koordination vor Ort: Die PassantInnen treffen in der Jakoministraße und der Klosterwiesgasse auf einen ebenso bunten wie in sich schlüssigen Mix aus Unternehmen der Kreativwirtschaft. Die Bandbreite kann von Designstudios, kreativen Handwerksbetrieben und Fashion-Shops bis hin zu Architekturbüros, Werbeagenturen und Lokalen reichen. Produktion und Präsentation sind dazu die Stichworte. Wichtig ist, dass die Kreativwirtschaft als roter Faden von Anfang an klar erkennbar ist: Sie ist der Treibstoff und Motor der Belebung! Um diese Qualitäten auch in den Alltag zu transferieren und konsequent zu „pflegen“, braucht es ein engagiertes Management vor Ort.

Die Koordinatorin vor Ort  hat die Aufgabe an der Schnittstelle zwischen EigentümerInnen, UnternehmerInnen und der öffentlichen Verwaltung die Entwicklung des Projekts aktiv voran zu treiben, den Informationsfluss zu organisieren und die Wirkungen der Maßnahmen zu dokumentieren und zu überprüfen. Pia Paierl hat diese Koordinationsaufgabe im Namen der ProjektpartnerInnen übernommen.


II. Wirtschaftsförderung: Um die inhaltliche Neuausrichtung hin zu einer Zone von Design, Kreativwirtschaft aber auch traditionellem Handwerk voranzutreiben, wurde eine eigenes Mietfördermodell konzipiert und vom GR im November beschlossen. Dieses ist seit 1. Jänner 2010 für sich neu ansiedelnde Unternehmen aus der Zielgruppe der Kreativwirtschft wirksam. Für genauere Informationen zum Mietfördermodell steht Ihnen gerne die Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung der Stadt Graz (Andreas Morianz unter 0316/872-4820) oder www.wirtschaft.graz.at zur Verfügung.


III. Visuelle Klammer: Eine „visuelle Klammer“ macht die beiden Straßenzüge als Designzone unverwechselbar und sofort erkennbar. An den Straßenenden im Norden und Süden wird der Beginn dieser Zone bereits eindeutig sichtbar. Die Straße selbst erhält ein kreatives, frisches und spritziges Erscheinungsbild, das von sehr einfachen aber effektvollen Interventionen an den Häusern und über den Straßen bis hin zu einem eigenen Lichtdesign in den Nachtstunden reichen kann. Dieses „Design des öffentlichen Raums“ soll in klar definierten Abständen verändert werden, Neues kann ausprobiert werden; die Straße wird somit nicht nur zum Ort, IN dem (wieder) gesprochen wird, sondern auch zum Ort, ÜBER den gesprochen wird – und die BesucherInnenfrequenz steigt. Ein mutiger „visueller Ausnahmezustand“ mit Signalwirkung soll entstehen.

Mit 26. Februar wurde die Ausschreibung (mit Abgabefrist 26. April) für diese „Visuelle Klammer“ veröffentlicht. Am 11. Mai - im Zuge des Designmonat Mai - wurden die besten eingereichten Projekte präsentiert.